Die sinnvolle Challenge zum Linkshändertag

Die sinnvolle Challenge zum Linkshändertag

Morgen ist Internationaler Linkshändertag!

Linkshänder haben es schwerer – aber sie haben immerhin ihren eigenen Linkshändertag. Wir kennen alle die gängigen Klischees: verschmiertes Papier und dadurch schlechtere Noten in der Schule. Später dann, beim Essen in der Kantine, hat der neben ihnen sitzende Rechtshänder dann ständig einen Ellenbogen in den Rippen. Aber gleichzeitig sind Linkshänder natürlich viel kreativer und überhaupt die besseren Menschen! 

Bestimmt haben es Linkshänder manchmal nicht leicht, aber da geht es wohl eher um praktische Probleme. Die Zeiten, wo Linkshänder gezielt ausgegrenzt und ihre natürliche Veranlagung ihnen sogar abgewöhnt wurde („Umerziehung“ genannt), sind zum Glück vorbei. Es gab nämlich einmal Zeiten, da wurden Linkshänder massiv benachteiligt. Sie galten im Mittelalter sogar als vom Teufel besessen. Aber das Mittelalter schönzureden hat je eh noch nie so richtig gut geklappt.

Linkshänder werden längst nicht mehr ausgegrenzt

Das haben wir alles schon tausend mal gehört und trotzdem werden auch dieses Jahr zum Internationalen Linkshändertag am 13. August (dankenswerter Weise von Dean R. Campbell im Jahr 1976 ins Leben gerufen) wieder eine Menge Anekdoten durchs Internet schwappen. Das sollen sie, vielleicht gibt es auch ein tolles Meme oder Fail-Video und am Ende zahlreiche “Selten-so-gelacht”-Kommentare in den Netzwerken. Aber seien wir mal ehrlich. Irgendwie ist das, nach der ersten Freude, dass es einen Internationalen Linkshändertag gibt, auch ein alter Hut. Aber man dem ganzen auch etwas sehr gutes abgewinnen.

Einfach mal auf die anderen achten

Als ich gehört habe, dass (Überraschung!) auch dieses Jahr wieder am 13. August der Linkshändertag sein würde, musste ich erst einmal überlegen, wer eigentlich alles Linkshänder oder Linkshänderin in meinem Bekanntenkreis ist. Darüber hat sich ein Gedanke entwickelt, nämlich dass der Linkshändertag uns mal ein Anlass sein kann, wieder einmal darauf zu achten, mit welcher Hand unsere Kollegen eigentlich so schreiben, essen und telefonieren. Ich habe nämlich manchmal das Gefühl, das uns das “Auf-Dinge-Achten”  in vielerlei Situationen abhanden kommt, vor allem im stressigen Alltag. Man vergisst es einfach, dass man auch mal gucken könnte, was um einen herum passiert, weil man zu sehr damit beschäftigt ist, von einem Termin zum nächsten zu rennen und irgendwelche Anforderungen zu erfüllen.

Die Challenge zum Linkshändertag

Daraus könnte man eigentlich ein Spiel machen, habe ich mir überlegt. Meine persönliche Challenge, die ich gerne mit euch teilen will, ist deshalb folgende: Kann man es einen Tag lang schaffen, bei allen Leuten, die einem in alltäglichen Situationen begegnen, herauszufinden, ob die Person ein Links- oder ein Rechtshänder ist? Und wenn es ein Linkshänder ist, trauen wir uns dann, ihm freundlich einen schönen Linkshändertag zu wünschen?

Nicht missverstehen: es geht mir gar nicht darum, die armen Linkshänder einen Tag lang von ihren täglichen Qualen (IRONIE!) abzulenken, sondern darum, grundsätzlich ein bisschen Achtsamkeit zu üben. Uns selbst und anderen gegenüber. Das hat viel mehr Einfluss auf unser Leben und unsere Umwelt als wir uns das zunächst vorstellen.

In diesem Sinne: Schönen Linkshändertag! Auch den Rechtshändern! Wenn du Fragen oder Kommentare zum dem Thema hast, dann schreibe uns gerne eine E-Mail an freunde@bapply.de oder schreibe uns einfach etwas in die Kommentarspalte!

 



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